MARKANT und UMWELTBEWUSST “AAN ZEE” GEWINNT WIEDER

MARKANT und UMWELTBEWUSST  “AAN ZEE” GEWINNT WIEDER

Große Freude herrschte diese Woche in Oostvoorne. Das Restaurant „Aan Zee“ bekam den NACHHALTIGKEITSPREIS 2015. Nachdem es bereits Auszeichnungen für das Konzept der Wildernte von Zutaten gab, bekommt Gastronom Jan van Marion (woher kennen wir diesen Namen noch einmal?) nun auch diesen Preis. Er ist stolz wie Oskar darauf. Und das kann er auch sein. Juryvorsitzender Maurits Groen (Nomen est omen) gratulierte Jan van Marion mit folgenden Worten: „Diese Initiative ist ökologisch rundum stimmig. Alle Möglichkeiten werden ausgeschöpft, und das Konzept ist konkret, niedrigschwellig und inspirierend!“

Vier Jahre “Aan Zee” und dann schon so viele Preise. Es erscheint unwirklich, doch dahinter steht ein klarer Plan. „Aan Zee“ wurde aus natürlichen und nachhaltigen Materialien gebaut. Die benötigte Energie wird aus Sonne und Wind erzeugt und es wird auf Holzfeuer gekocht, es gibt also keinen Gasanschluss. Auf dem Dach befinden sich Solarzellen und Sonnenkollektoren und neben dem Restaurant stehen Windräder. Damit wird die für den Betrieb notwendige Elektrizität aus Sonnen- und Windenergie gewonnen.

„Aan Zee“ ist mit einer Niedertemperaturklimaanlage ausgestattet, die die benötigte Energie aus dem Erdboden bezieht. Im Sommer wird die Wärme in tiefe Bodenschichten abgeleitet, um im Winter wieder genutzt zu werden. Das Abwasser wird in einem Helophytenfeld geklärt, und das Regenwasser wird in den Dünen gefiltert, sodass kein Anschluss an die Kanalisation notwendig ist. Die Beleuchtung besteht aus LED-Lampen, die mit der Wind- und Sonnenelektrizität betrieben werden.

Das Gebäude besteht aus einem Café-Restaurant-Bereich, der Küche und einem Lagerraum. Der Aussichtsturm, der von den vielen Besuchern ausgiebig genutzt wird, ist vom großzügigen Parkplatz und dem weiteren Umfeld deutlich zu sehen und stellt eine charakteristische Landmarke in dieser neuen Natur am Rande des ehemaligen Autostrands und des Oostvoornse-Meers dar. Die Aussicht ist wirklich atemberaubend. Außerdem gibt es eine große Terrasse, auf der man, wenn das Wetter es zulässt, Speise und Trank genießen kann.

Die Außenanlagen bestehen aus Toiletten, Duschen, Waschräumen und einem Waschplatz zum Reinigen von Fahrrädern und Kites. Küche, Lagerraum und Technikräume befinden sich unter der Düne, der Lieferbereich dahinter. Das Restaurant wird umschlossen von einer Wand aus Containern auf der Rückseite, in denen sich die Küche und der Lagerraum befinden, einer Holzwand, die sich nach oben windet und in den Turm übergeht und einer hohen Glaswand, die Aussicht auf die schöne Landschaft bietet.

Drei Auszeichnungen innerhalb von vier Jahren. Ein Rekord, der bald gebrochen werden wird. Denn wir wagen die Vorhersage, dass „Aan Zee“, das WAHRZEICHEN VON OOSTVOORNE, bei einer zukünftigen Preisverleihung wieder auf der Bühne stehen wird. Herzlichen Glückwunsch!

BÜCHER- und PLATTENMARKT

Das waren die wichtigen Nachrichten aus Voorne und Putten. Ansonsten gibt es in diesen touristenlosen Wochen nicht so viel zu tun. Für die Schnäppchenjäger im Buch- und Schallplattenbereich gibt es am Samstag, den 23. Januar noch die Börse in der Welkomkerk an der Hoogvlietlaan 23 in Rockanje. Dort finden Sie nicht nur niederländische Bücher, sondern auch englische und deutsche Literatur. Diese Veranstaltung findet von 10:00 bis 15:00 Uhr statt, der Eintritt ist kostenlos, ebenso wie Kaffee und Tee. Der Erlös geht wieder an „Kinderen in de Knel“.

Außerdem gibt es in Zwartewaal noch die Ausstellung „De Blauwe Schildersdagen“ in der Galerie „Kunst in Uitvoering“ am Bernissedijk 24 und im „Dijckhuis“ in Vierpoldes an den Dijckpotingen 10. Weitere Informationen: www.dijckhuis.nl.